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Stefan Rutkowski ist Direktor der Abteilung für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Die Abteilung für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ist eines der größten Zentren ihrer Art in Deutschland. Seine klinische Erfahrung liegt vor allem in der Diagnose und Behandlung von pädiatrischen hämatologisch-onkologischen Patienten mit einem besonderen Schwerpunkt auf Tumoren des Zentralnervensystems und Neuroonkologie. Das UKE verfügt über Fachwissen und moderne Technologien in allen relevanten Disziplinen im Zusammenhang mit pädiatrischen ZNS-Tumoren, z. B. Neurochirurgie, Neuropathologie, Neuroradiologie, Strahlentherapie und pädiatrische Onkologie.

Er verfügt über umfassende Kenntnisse in innovativen Behandlungsmethoden für Kinder mit ZNS-Tumoren, darunter frühe klinische Studien, zielgerichtete Therapien, Krebsprädispositionssyndrome, Zell- und Gentherapie sowie KI. Als vom GPOH beauftragter Vorsitzender der HIT-MED-Studiengruppe für Kinder mit Medulloblastom, Ependymom und anderen malignen ZNS-Tumoren wurden/werden vom UKE aus verschiedene nationale und europäische klinische Studien zu pädiatrischen Hirntumoren einschließlich der Bewertung neurokognitiver Beeinträchtigungen durchgeführt, und er ist Hauptprüfer und Unterprüfer für verschiedene dieser Phase-I/II/III-Studien (z. B. SIOP PNET5 MB).

Er ist in mehreren Arbeitsgruppen tätig, insbesondere als Sprecher des Phase-I/II-Studiennetzwerks Nordwest, Mitglied der ITCC-Hirntumorgruppe und der SIOP Europe-Hirntumorgruppe. Darüber hinaus ist er Teil der EU-finanzierten Projekte ERNPaedCan und SCARLET, für die er am UKE fallspezifische Tumorboards für europäische Kinder mit ZNS-Tumoren organisiert.

Chris Jones ist Professor für Biologie kindlicher Hirntumoren am Institute of Cancer Research in London. Er ist Leiter der Abteilung für Krebsbiologie und der Forschungsgruppe für pädiatrische Gliome, Mitleiter des neu gegründeten ICR/Royal Marsden Hospital Centre for Children and Young People's Cancer und Direktor des vom Brain Tumour Research finanzierten Paediatric High Grade Glioma Centre of Excellence.

Er promovierte in Molekularbiologie an der University of London und führte als Postdoktorand molekulare Profilierungen von Brustkrebs-Subtypen am Ludwig Institute, am University College London und in den Breakthrough Breast Cancer Labs am Institute of Cancer Research durch. Im Jahr 2003 gründete er sein eigenes Labor für Kinderkrebs am ICR, das sich auf hochgradige und diffuse Mittellinien-Gliome bei Kindern und jungen Erwachsenen konzentriert und einige der frühesten und umfangreichsten Studien zu dieser Krankheit veröffentlichte. Seine Arbeit umfasst die molekulare Charakterisierung von multi-comic, die Modellentwicklung, die mechanistische Biologie und das präklinische Screening.

Er hat sich über zahlreiche internationale Kooperationsgruppen aktiv für die Integration der Biologie in klinische Studien eingesetzt. Er war Gründungsvorsitzender der SIOP Europe High Grade Glioma Biology Subgroup, ist Mitglied des Lenkungsausschusses des European ITCC-Brain Network und ist präklinischer Leiter und Co-Vorsitzender des International CONNECT Consortium.

Dr. Laura Broutier promovierte am Krebsforschungszentrum Lyon (CRCL, Frankreich) unter der Leitung von Dr. Patrick Mehlen und untersuchte dabei die Mechanismen der Resistenz von Krebszellen gegen den Zelltod. Anschließend wechselte sie in das Labor von Dr. Meritxell Huch am Gurdon Institute in Cambridge (Großbritannien), wo sie die ersten tumorabgeleiteten Organoidmodelle für Leberkarzinome entwickelte und deren Anwendungen für das Wirkstoffscreening und die translationale Forschung etablierte.

Seit 2018 hat Dr. Broutier eine unbefristete Stelle als Inserm-Forscherin am CRCL im Team „Kinderkrebs & Zellzustand” inne. Derzeit nutzt sie Organoid-Technologie und Einzelzellansätze, um Mechanismen der Therapieresistenz und des Rückfalls bei Krebserkrankungen im Kindesalter zu entschlüsseln, wobei sie sich auf die Entwicklung innovativer Therapiestrategien für diese seltenen Krankheiten mit begrenzten Versuchsmodellen konzentriert.

Marita Partanen ist pädiatrische Neuropsychologin und Gruppenleiterin am Princess Máxima Center in den Niederlanden. Der Schwerpunkt ihrer Forschung liegt auf der Früherkennung und Intervention bei neuropsychologischen Problemen, einschließlich der Bewertung neuer Bewertungsmethoden und individueller Interventionen für Kinder mit Hirntumoren.